Termine

Jahresthema 2018
"Jüdisches Leben heute - Begegnungen im schulischen Kontext fördern"

10.11.2018, 09:30 – 17:00 Uhr
„Antisemitismus und Verschwörungsideologien“

Workshop im Rahmen der 10. Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratieförderung

10. Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratieförderung

In den letzten Jahren kam es in Deutschland zu einem deutlichen Anwachsen von Rassismus, Muslimfeindschaft, Antisemitismus und menschenfeindlichen Einstellungen gegenüber Minderheiten. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger Menschen, die demokratische Werte leben und fördern, zusammen zu bringen, in ihrem Handeln zu stärken und zu qualifizieren. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Stärkung demokratischer Akteure und Ideen in den ländlich geprägten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins zu. Die 10. Regionalkonferenz bietet daher auch in diesem Jahr Menschen aus den norddeutschen Bundesländern eine überregionale Plattform für Vernetzungen und Weiterbildungen zu den Bereichen Demokratieförderung und der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Dabei waren die zurückliegenden Jahre sehr erfolgreich. Über 1.300 Multiplikatorinnen, Multiplikatoren und Akteure gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus konnten bereits handlungsorientiert geschult, überregional vernetzt und fachlich-inhaltlich fortgebildet werdet.

Das Projekt „ZUGÄNGE SCHAFFEN“ beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an der Regionalkonferenz mit einem eigenen Workshopangebot unter dem Titel „Antisemitismus und Verschwörungsideologien“ in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung. Verschwörungserzählungen begleiten auch die aktuellen gesellschaftspolitischen Krisenentwicklungen. Den Begriffen „Lügenpresse“ und „Volksverräter“ begegnet man als Pauschalvorwürfen auf Demonstrationen der aktuellen rechtsextremen Bewegungen, in ihren „alternativen“ Medien und den Sozialen Netzwerken. Die Anhänger*innen von Verschwörungsideologien und –mythen machen auf diese Weise deutlich, dass es sich bei den zugrundeliegenden Erzählungen eben nicht ausschließlich um Unterhaltung handelt, sondern ihnen der Wunsch nach der “Vernichtung von Widersprüchen” innewohnt. Dabei besteht eine enge Wesensverwandtschaft zum Antisemitismus. Jan Rathje von der Amadeu Antonio Stiftung wird fachkundig durch den Workshop führen, der für Expert*innen wie Wissbegierige gleichermaßen geeignet ist. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter www.raa-mv.de/regionalkonferenz2018 obligatorisch.
 

05.04.2018, 16-17 Uhr
10.04.18, 11-12 Uhr
"Antisemitismus... wo denn?"

Gespräch mit Tswi Josef Herschel und Natali Herschel aus Israel
Radiosendung im OK-Lübeck
Livestream unter www.wirumvier.de oder 98,8 UKW
 

21.03.2018
Fachaustausch

„Jüdisches Leben heute – Begegnungen im schulischen Kontext fördern“
Gemeinschaftsschule Mölln, Auf dem Schulberg
(Einladung erforderlich)
 

01.03.2018
"Rose"

Theatersolo mit Angela W. Röders
19:00 Uhr, Maria-Magdalenen-Kirche zu Mustin

Rose
 

06.02.2018
Jiddische Lieder

Liederabend und offenes Singen
19:00 Uhr, Rokokosaal des Kreismuseums in Ratzeburg

Jiddischer Liederabend
 

11.01.2018
"Frag' den Rabbi" - Radiosendung mit Rabbiner Dr. Yakov Yosef Harety

"Wir fragen den Rabbi Dr. Yakov Yosef Harety"
17:00 Uhr, OK-Lübeck, 98,8 Mhz oder im Livestream

Jüdisches Leben vor Ort sichtbar zu machen und Begegnungen zu ermöglichen, auch um Antisemitismus abzubauen, ist ein wesentliches Anliegen des Projektes "ZUGÄNGE SCHAFFEN" des Vereins Miteinander leben e.V.."In unserem Projekt, das durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird, suchen wir primär in Schulen, aber auch in der breiten Öffentlichkeit nach Wegen, jüdischem Leben hier und heute begegnen zu können, sei es im Unterricht, auf kulturellen Wegen oder aber im zwanglosen Gespräch, das gerade im Offenen Kanal so viel mehr Menschen erreichen kann“, skizziert Mark Sauer, Projektleiter und Vereinsvorsitzender, das Sendekonzept von „Frag’ den Rabbi“.

Frag' den Rabbi

Dr. Yakov Yosef Harety und Mark Sauer (v.l.)

Begegnungen mit jüdischem Leben sind in der Tat gar nicht so einfach. Vielleicht weiß man noch, wo die nächste Synagoge liegt, auch wenn man sie noch nie betreten hat und sich immer über die Polizeipräsenz wundert. Oder man hört gerne Klezmermusik in weltoffener Konzertatmosphäre. Vielleicht ist man ihm auch literarisch oder dokumentarisch schon begegnet … aber so ganz persönlich? Nur die wenigstens kennen vor Ort lebende Juden oder Jüdinnen, haben die Möglichkeit, sich mit ihnen in Gesprächen auszutauschen. Schade eigentlich … es ist wirklich spannend. Von daher macht es vielleicht Sinn, solche Gespräche einmal öffentlich zu führen, so dass alle, die einen jüdischen Gesprächspartner kennen, einfach lauschen können. Dies fand auch Rabbiner Dr. Yakov Yosef Harety und hat sich gerne bereit erklärt, unser Gesprächspartner im Radio zu sein … mit der ausdrücklichen Erlaubnis, ihn alles fragen zu dürfen, was wir wissen mögen. So fragen wir also den Rabbi in den kommenden Sendungen, zu jüdischen Leben hier vor Ort, natürlich zur Religion, aber auch zum Alltag und in unserer ersten Sendung vor allem zu seiner Person.

 

 

Jahresthema 2017
Antisemitismus im Kontext von Migration

29.11.2017
Kostenloses Fortbildungsangebot – Der Nahostkonflikt im Unterricht

Grundlagen und Methoden einer antisemitismuskritischen politischen Bildung
11:30 - 18:00 Uhr, Hanse-Schule für Wirtschaft und Verwaltung,
Dankwartsgrube 14-22, Lübeck

Antisemitische Denk- und Deutungsmuster sind in allen Teilen der deutschen Gesellschaft anzutreffen. Die Motive und Erscheinungsformen sind derweil vielfältig. Häufig spielt die NS-Vergangenheit eine Rolle, die als moralische Last empfunden wird.

Zudem treten antisemitische Einstellungen immer häufiger unter Bezugnahme auf den Nahostkonflikt und den Staat Israel auf. Über seine grundlegende weltpolitische und lebensweltliche Bedeutsamkeit hinaus scheint dieser Konflikt eine zentrale Projektionsfläche und/oder Ursache antisemitischer Deutungsmuster, Positionierungen und Handlungen zu sein. Im Rahmen des Projektes „ZUGÄNGE SCHAFFEN“ lädt der Verein Miteinander leben e.V. zusammen mit KIgA e.V. zu einer Fortbildung, um genau zu diesen Aspekten Handlungsoptionen für den schulischen Alltag zu vermitteln.

Zunächst werden zentrale Begriffe und Informationen sowie praxisorientierte Herausforderungen einer antisemitismuskritischen politischen Bildung mit Fokus auf den Nahostkonflikt erarbeitet und diskutiert. Im Anschluss hieran steht die Vermittlung konkreter und bewährter Methoden im Sinne einer antisemitismuskritischen politischen Bildung zum Nahostkonflikt im Fokus.

Bildungsträger KIgA e.V. - Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

Der Bildungsträger KIgA e.V. - Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Seit 2003 erarbeitet er modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung und setzt sie in die Praxis um. Bundesweit unterstützt KIgA e.V. mit seinen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen Interessierte aus Bildung und Zivilgesellschaft, qualifiziert Multiplikatoren/-innen, gestaltet wissenschaftliche Diskurse aktiv mit und bietet Expertisen und Beratung für den Bildungsbereich, für Politik und Gesellschaft.

Anmeldung unter Telefon 04541 / 20 67 26
 

21.11.2017
Jiddische Lieder

Liederabend und offenes Singen
19:00 Uhr, Rokokosaal des Kreismuseums in Ratzeburg

Jiddischer Liederabend
 

09.11.2017
Zeitzeugen der Shoa – erzählen von damals für heute

Eva Szepesi und Juliane Zarchi berichten von ihrer Kindheit im Holocaust und ihrer Arbeit mit Schüler*innen heute
09. November 2017 ab 13:00 Uhr
in den Offenen Kanälen Schleswig-Holsteins

Jiddischer Liederabend

Juliane Zarchi und Eva Szepesi (v.l.)
 

16.06.2017
"Antimuslimischer Rassismus als Nährboden für Antisemitismus"

Antisemitismuskritische Fortbildung für Sozialpädagog*innen im Jugendbereich und der Schulsozialarbeit
Jugendzentrum "Alter Bahnhof" Geessthacht
Bahnstraße 45, Geesthacht
(Anmeldung erforderlich - s. Berichte)
 

15.06.2017
"Antimuslimischer Rassismus als Nährboden für Antisemitismus"

Antisemitismuskritische Fortbildung für Lehrkräfte
Berufsbildungszentrum Mölln
Kerschensteinerstr. 2, Mölln
(Anmeldung erforderlich - s. Berichte)
 

14./15.06.2017
"Begriffsgrundlagen, Handlungsanregungen und Methoden am Beispiel des Nahostkonfliktes"

Antisemitismuskritische Fortbildung für Lehrkräfte
Hanse-Schule für Wirtschaft und Verwaltung
Dankwartsgrube 14-22, Lübeck
(Anmeldung erforderlich - s. Berichte)
 

12./13.06.2017
"Begriffsgrundlagen, Handlungsanregungen und Methoden am Beispiel des Nahostkonfliktes"

Antisemitismuskritische Fortbildung für Lehrkräfte
Gemeinschaftsschule Mölln
Auf dem Schulberg, Mölln
(Anmeldung erforderlich - s. Berichte)
 

03.02.2017
Auftaktkonferenz/ Expertengespräch

"Antisemitismus im Kontext von Migration"
Internationale Begenungsstätte "Lohgerberei"
Bahide-Arslan-Gang, Mölln
(Einladung erforderlich)

02.02.2017
Arbeitsgruppentagung

"Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft"
Internationale Begenungsstätte "Lohgerberei"
Bahide-Arslan-Gang, Mölln
(Einladung erforderlich)

 

 

Jahresthema 2016
Frühe Prävention – Erstbegegnung mit dem Juden­tum und der Shoa in der Grundschule (Klasse 4)

AKTUELL: WERKSTATTBETRIEB IN GRUNDSCHULEN

02.12.2016
Jahresabschlusskonferenz

Internationale Begenungsstätte "Lohgerberei"
Bahide-Arslan-Gang, Mölln
(Einladung erforderlich)

13.10.2016
Expertengespräch

"Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft"
im Haus des Arbeitskreises Kinder- und Jugendschutz Kiel

22.01.2016
Jahresauftaktkonferenz

Internationale Begenungsstätte "Lohgerberei"
Bahide-Arslan-Gang, Mölln
(Einladung erforderlich)

27.11.2015
Auftaktkonferenz

Internationale Begenungsstätte "Lohgerberei"
Bahide-Arslan-Gang, Mölln
(Einladung erforderlich)